Wu-Tang Clan • Legendary Weapons (Review)

Als 1993 das erste Wu-Tang Album ‘Enter The Wu-Tang (36 Chambers)’ rauskam, legte der ganze Clan den Grundstein für den NY Hardcore Hip Hop der nächsten Jahre. “Shaolin shadowboxing and the Wu-Tang sword style…”, ein Haufen abgefahrener & verdammt talentierter Rapper und Produzenten aus Staten Island mischten über Nacht die Szene auf.

Was folgte, waren weitere Klassikeralben des gesamten Clans und noch viel mehr Soloalben der einzelnen Rapper. Und heute, 18 Jahre nach ihrem grandiosen Einstieg ins Rapgeschehen erscheinen immer noch regelmäßig neue Alben und diverse andere Projekte, die unter dem großen W erscheinen. Hier also nach ’8 Diagrams’ (2007) das neuste Solowerk und was soll ich sagen! Wu-Tang Clan aint nuthin to fuck with!

‘Legendary Weaopns’, der Titel sagt eigentlich schon alles. Klassische Soulsamples, harte Drums und Kung-Fu Bilder sowie Filmzitaten aus diversen Martial-Arts Filmen, eben das, was den Clan damals berühmt gemacht hat, wird hier wieder zu 100 % verwurstet! RZA zeigt sich mal wieder in erster Linie dafür verantwortlich, Unterstützung gabs von der Brooklyner Band ‘The Revelations’ sowie Fizzy Womack (Lil Fame / MOP), Andrew Kelly und Noah Rubin (Lil Flame). Und mal ehrlich, das scheppert, aber gewaltig!

Neben dem Clan geben dann noch Sean Price, MOP, Roc Marciano, AZ, Termanology und Action Bronson auf insgesamt 10 Tracks (+ 3 Skits & Outro) ihr bestes! Sie geben alle einen gelungenen Einblick darin, warum der Wu-Tang Clan einst mit Geschichten über das brutale New Yorker Streetlife berühmt wurden und warum er damit, über mehrere Generationen, relevant geblieben ist.

From The Slums Of Shaolin, Wu-Tang Clan Strikes Again!

Für Rapfreunde ein Pflichtkauf!

Artist: Wu-Tang Clan
Release: Legendary Weapons
Album VÖ: 05.08.2011
Label: E1 Music
Vertrieb: Groove Attack
Format: CD, Digital, Vinyl

Autor: Markus

Vater, DJ, Redakteur, Fotograf, Medienmensch, alles mehr autodidaktisch, aber alles mit Leidenschaft! Man findet mich auch bei Twitter, Facebook und Flickr.

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