Game • The RED Album (Review)

Da ist es nun, das 4. Studio-Album des Westcoast Rappers Game (nein, tatsächlich nicht mehr The Game) und was soll ich sagen, ich finds geil! Wie auch schon bei den letzten Alben gibts eine gesunde Mischung aus knallharten Westcoast Bangern und schönen, entspannten Tracks. Mit Produzenten wie ‘The Neptunes’, ‘Cool & Dre’, ‘DJ Khalil’, ‘No ID’, ‘Mars’ oder ‘DJ Premier’  (u.a.) sind ihm gelungene und abwechslungsreiche Beats gewiss.

Bei insgesammt 21 Tracks, was für ein Rapalbum heutzutage schon extrem viel ist, gibt es natürlich auch eine lange Feature-Liste, auf der man Namen wie ‘Kendrick Lamar’, ‘Dr. Dre’, ‘Snoop Dogg’, ‘Tyler, The Creator’, ‘Lil Wayne’, ‘Drake’, ‘Rick Ross’, Beanie Sigel’, ‘E-40′, ‘Chris Brown’ oder auch ‘Nelly Furtado findet. Auch hier kann sicher sein, das einem Abwechslung und gehobene Skills geboten werden.

Und wenn einer in den letzten 5 Jahren für Furore gesorgt hat, dann ist es wohl (The) Game, “Hate It Or Love It”, für die einen ist er West Coast´s Finest MC, für die anderen ist er einfach nur grober Unfug, aber zuhören können alle, denn jeder weiß irgendwie immer, was er gesagt hat. Angeblich soll auch der Albumtitel keine Anspielung auf Games Mitgliedschaft bei den Bloods sein, sonder vielmehr, weil er mal bekannt gegeben hatte, das er sich zur Ruhe setzen will und dies dann doch nicht getan hat. Dabei hatte er mal das Wort “rededicate” benutzt. “Daraus wurde dann eben R.E.D.”, so Game. Also dann…

Ist aber auch egal, The RED Album ist mal wieder von vorne bis hinten wunderbar und selbst Justin Timberlake zusammen mit Pharrell auf der ersten Single “Ain´t No Doubt About It” funktioniert richtig gut und erinnert irgendwie an Snoop Doggs “Beautiful”. Bis jetzt habe ich den Track auf dem mir vorliegenden Album noch nicht gefunden, aber gut, es gibt ihn!

Noch ein Track, den ich auf meinem RED Album nicht finde, ist die erste Street Single “It Must Be Me”, die auch von Pharrell produziert wurde und ein grandioser Westcoast Banger ist! Gelungen!

Eher mau sind dagegen Tracks wie “Heavy Artillery” ft. Rick Ross & Beanie Sigel, was aber vieleicht auch an meiner Abneigung von Rick Ross liegt. Wobei Beanie Sigel auch schon besseres abgeliefert hat. Und so Dinger wie “Pot Of Gold” ft. Chris Brown oder “Mama Knows” ft. Nelly Furtado hätten auch nicht sein müssen.

Dafür gibts dann aber so Bretter wie “Red Nation oder “California Dream”. Kurzum, Game war ja nie weg, also kann er auch nicht wieder da sein. Game glänzt neben Lil Wayne, Tyler The Creator, neben Drake und Snoop, aber auch alleine. The RED Album ist gelungen. Reinhören!

Artist: Game
Title: The RED Album
Format: LP / CD / Digi
Label: DGC / Interscope
VÖ: 19.08.2011

Autor: Markus

Vater, DJ, Redakteur, Fotograf, Medienmensch, alles mehr autodidaktisch, aber alles mit Leidenschaft! Man findet mich auch bei Twitter, Facebook und Flickr.

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