Aus Zeitgründen…

Es türmen sich mal wieder die CDs für Reviews, also gibts mal wieder ein paar in Kurzform. Man muss ja auch nicht zu jedem Album, das man bekommt, ellen lange Texte schreiben.

Berlin Boom Orchestra // Hin & Weg
Absolut genialer Sound, nicht umsonst mischt die Truppe ganz weit vorn mit, wenn es um Ska und/oder Reggaebands geht. Explosive Mischung aus Reggae, Ska und Dub, inhaltlich gibts gesellschaftskritisches, aber auch Partygeschichten oder andere private Storys.
berlinboomorchestra.de

Lil Wayne // Tha Carter IV
Ich hab mich wirklich drauf gefreut, finde auch den Großteil der Sachen ganz gut, wobei ganz gut jetzt auch so lala heißen könnte. Ich will mehr von ’6 Foot 7 Foot’, ‘Megaman’ oder ‘President Carter’. Generell kein schlechtes Album, The Carter III fand ich aber wesentlich besser! Aber Lil Wayne ist ja ein zweischneidiges Schwert. Liebe & Hass liegen da ganz nah zusammen. Mehr Wahnsinn, weniger T-Pain, dann klappt das auch wieder!
lilwayne-online.com

Flo Mega // Die Wirklich Wahren Dinge
Angefangen als Rapper, jetzt Soulman & Entertainer. Wieso kommt mir das jetzt bekannt vor?  Aber abgekupfert wird hier nicht, auch hier passt einfach alles, die Texte, die sich stilsicher mit dem Sound der Backing-Band ‘The Ruffcats’ verbindet. Etwas mehr Blues vieleicht, aber durchweg funky, viele Binsenweisheiten und ganz viel anderes gutes Zeugs von dem Straßenphilosphen, wie sich Flo Mega auch selbst nennt. Absolut gelungen!
flomega.de

Freestyle Fellowship // The Promise
Nach fast 10 Jahren raufen sich Aceyalone, Myka 9, P.E.A.C.E., Self Jupiter und DJ Kiilu wieder zusammen, um als Freestyle Fellowship noch mal etwas zu veröffentlichen. Soweit so gut. Als Legendär kann man die Truppe schon bezeichnen, aus den “Hip Hop Geschichtsbüchern” sind sie nicht wegzudenken und viele Menschen da draußen haben sie maßgeblich geprägt. Abgefahrene Beats treffen hier auf sehr abwechslungsreiche Rhymes, die garantiert nicht nur Westcoast-Verrückte jubeln lassen. Es ist nicht die Monsterüberraschung, aber ein gelungenes Album, das etwas Abwechslung in den doch recht tristen Rapalltag bringt.

Autor: Markus

Vater, DJ, Redakteur, Fotograf, Medienmensch, alles mehr autodidaktisch, aber alles mit Leidenschaft! Man findet mich auch bei Twitter, Facebook und Flickr.

1 Kommentar

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