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Sepultura • Arise (LP)

Mit Arise (1991 / Roadrunner) habe ich Sepultura kennen und lieben gelernt. Ein Album, das sich weltweit über 1 Million mal verkauft hat und als bestes Album der Band gilt.

Anlässlich der Veröffentlichung des Albums spielte die Band ein Gratiskonzert am Praça Charles Miller in São Paulo. Über 30.000 Fans und Schaulustige sahen das Konzert, bei dem ein Fan leider  getötet wurde.

„Ich vermute, dass rivalisierende Gangs involviert waren, denn der Junge wurde auf grausame Weise mit einer Axt getötet. Die Schuld schob man auf uns und unsere Musik. Wir begannen gerade erst, berühmt zu werden, aber die Massenmedien nutzten das Unglück, um uns niederzumachen.“

Andreas Kisser

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DJ Teddy-O pres. Ying Yang Twins • All Around The World (Review)

Köln meets Atlanta, DJ Teddy-O meets Ying Yang Twins, kennt man vielleicht noch, die ersten Zwillinge, zwischen deren Geburt knapp 2 Monate liegen. Seit 2000 bringen die beiden regelmäßig Alben raus, mit Tracks wie “Wait (The Whisper Song)”, “Shake ft. Pitbull” oder “Salt Shaker” lieferte das Southern-Rap Duo so einige Club-Hits, die damals recht hart gefeiert wurden.

Das dies Südstaaten-Geballer immer noch funktioniert, haben mir vor kurzem erst noch DJ Ron, Shusta und Maxxx in Münster gezeigt, als sie hier die Down & Dirty gefeiert haben. Und jetzt liegt eben DJ Teddy-O pres. Ying Yang Twins im Briefkasten.

Die Geschichte dahinter ist relativ einfach. DJ bucht Künstler für eine Veranstaltung, man versteht sich, nimmt ein paar Tracks auf, man trifft sich ein paar Monate später erneut, nimmt wieder was auf, überlegt sich dann, was man mit den Tracks jetzt macht, die Idee, ein gemeinsames Album raus zu bringen, nehmen die YYT dankend an und fertig ist “All Around The World”. Neben den Produktionen von DJ Teddy-O werden noch ein paar Beats von “Bazzazian” dazu gepackt, alles bewegt sich so zwischen 75Bpm und 124 Bpm und ein weiteres Club-Album ist geboren.

Das der Sound Geschmackssache ist, darüber müssen wir nicht reden und meinen Geschmack trifft es so gar nicht, wer aber auf 808-Wahnsinn mit knallharter Snare und viel lautstarkem PartyBlingSex-Gelaber, also generell auf die YYT abfährt, der macht mit diesem Album garantiert nix falsch!

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Genius / GZA • Liquid Swords (2LP)

Meiner Meinung nach ist dies Album eines der besten Solo-Alben von einem Wu-Tang Member. Veröffentlicht im November 1995 über Geffen (Universal) kommt es genau mitten in der “Golden Era” heraus. Neben dem Wu-Tang üblichen Sound gibts gewohnt viele Samples aus Martial Arts Filmen, genauer gesagt aus Shogun Assassin und natürlich jede Menge Gäste aus der Wu-Tang Familie! Es landet 1995 auf Platz 9 der Billboard 200 und auf Platz 2 der Top Hip Hop & Rap Alben.

Manche sagen, Genius ist der beste MC des Clans, das würde ich jetzt nicht unbedingt unterschreiben, aber er ist definitiv einer der Besten des Wu-Tang Clans. Die Produktionen von RZA und 4th Disciple sind gnadenlos rau und gespickt mit vielen schönen Samples, Original-Quellen wie “Mercy, Mercy, Mercy” oder “Groovin” von Willie Mitchell, ”In The Hole” von The Bar-Kays, Rocket Love” von  Stevie Wonder, ”Don’t Leave Me This Way” von Thelma Houston, ”Lost in Love” von New Edition oder ”Our Love Has Died” von The Ohio Players wurden großartig umgesetzt und verwurstet, der Sound-Teppich ist nahezu perfekt!

Für knappe 70 Euro bekommt man grad (Tagesdatum 22.08.2012) noch eine neue Vinyl bei Amazon, bei hhv.de gibts die gebraucht für 22 Euro – 33 Euro. Liquid Swords ist definitiv ein Klassiker Album das ein Rap-Fan haben muss. Punkt!

Das ganze Album hören:

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Brother Ali • 4th King (prod. by Jake One)

Brother Ali hat sich im Vorfeld seines kommenden Albums „Mourning In America And Dreaming In Color“, das komplett von Jake One produziert wurde, dessen „3 Kings“ Instrumental von Rick Ross´ „God Forgives, I Don´t“ Album geschnappt und unter dem Titel „4th King“ neu interpretiert und das Ergebnis kann sich sehen, bzw. hören lassen:

In einem Twitter-Statement sagte er dazu: „I know @JakeUno said he wouldn’t leak the 3 Kings-strumental. I had it from working on our album. Sorry homie.“

Erst letzte Woche erschien mit „Mourning In America” auch die Jake One-produzierte erste Single aus dem Album „Mourning In America And Dreaming In Color“, das am 21.09.2012 über Rhymesayers / Groove Attack in die Läden kommt. Eine Review dazu erscheint natürlich auch im hier ZoomLab!

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Mad Skillz • Ghostwriter b/w Together (12inch)

Donnie Shaquan Lewis aka Mad Skillzs 12inch ‘Ghost Writer / Together / 1, 2 Theory’ (Rawkus / Eastern Conferenz Rec., 2000),  Produziert von DJ Fusion (Tracks: A1, A4, B3, B4) und Timbaland (Tracks: B1, B2), als seine Beats noch nicht alle gleich klangen und mit Nelly Furtado in die Charts drängten! Wobei ich auch Timbalands Produktion auf der 12inch als eine der schlechteren bezeichnen würde.

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Jay-Z • The Grey Album (LP)

Die Acapellas von Jay-Zs Black Album wurden als so genanntes Jay-Z Construction Set  verkauft, um Mash-Ups und Remixe zu ermöglichen. Das hat dann auch Danger Mouse gemacht und die Idee ist einfach. Man nehme die Vocals vom Black Album und zaubere aus den Instrumentals vom White Album (The Beatles) neue Beats und vermische das ganze. Fertig ist ‘The Grey Album’ (VÖ 2004), schwarz & weiß wird zu grau.

Jay-Z war weiterhin Rechteinhaber seiner Lyrics, duldete aber die Weiterverbreitung in Form von Mash-Ups und Remixen. Die EMI allerdings duldete die Weiterverbreitung der Beatles-Instrumentals nicht, auch wenn diese komplett zerschnibbelt und zu neuen Beats zusammengesetzt waren. 2004 wurden rund 3.000 Kopien an ausgewählte Läden verteilt und die Platte wurde schnell zu einem Geheimtipp!

Danger Mouse und die entsprechenden Läden bekamen daraufhin von der EMI eine einstweilige Verfügung. Dadurch wurde der Hype nur noch größer und dank dem Internet und dem ‘Grey Tuesday’ wurde das Album auf knapp 170 Internetseiten (die grau eingefärbt waren) an einem Tag über 100.000 mal runtergeladen. Über 150 dieser Webseiten bekamen danach eine einstweilige Verfügung der EMI.

Ein Album, auf das ich doch sehr stolz bin. Wobei ich auch die Remix-Alben von Kev Brown (The Brown Album) und das Remix-Album von Paul Nice sehr feier, aber darüber schreibe ich dann später mal!

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Plan B • ill Manors (Review)

Eigentlich könnte man es ganz kurz machen. ill Manors von Plan B ist ein grandios gutes und abwechslungsreiches Album. Punkt, sollte reichen.

Ok, etwas mehr geht schon. Als ich die erste Auskopplung hörte, war ich ja schon begeistert. Benjamin Paul Drew aka Plan B schnappt sich da einfach mal Peter Foxs ‘Alles Neu’ und zaubert darauf so ein grandioses Brett, das sich gewaschen hat. Oi!

Um Plan B aber vollständig verstehen zu können, muss man erstmal ‘Forest Gate’ verstehen. Den Mikrokosmos im Londoner Nordosten, in dem Plan B aufgewachsen ist. Es ist ein kleinbürgerliches Areal zwischen den Resten der damaligen Schwerindustrie und einem der sozialen Multikulti-Brennpunkte der britischen Hauptstadt. Alle wollen schnellstmöglich raus, aus dem “Märkischen Viertel” Londons, Plan B kehrt mit ‘ill Manors’ wieder zurück, mit einem Album + Dokumentarfilm.

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Promoe • Murder Murdoch (7inch)

Promoe auf Jakarta Records (Jakarta 009), eine 7inch aus dem Jahr 2007, von der es nur 500 Stück gibt. Ich habe Nr. 429. Das Cover wurde von der Schwedischen Künstlerin Johanna Ritscher designet, die schon das ein oder andere Mal mit den Looptroop Rockers gearbeitet hat. Produziert wurde das ganze von Astma & Rocwell (Murder Murdoch) und DJ Large (Heartburns). Beide Tracks findet man auch auf dem Soloalbum Standard Bearer von Promoe.

Promoes Standpunkt zu Myspace (und wahrscheinlich auch allen anderen “Social Networks”) ist eindeutig:

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